Die 38 Gesetze des Status: die sechs Kapitel und drei Gesetze zur Probe
Achtunddreißig Gesetze, sechs Kapitel, eine Mechanik. Hier siehst du, was jedes Kapitel klärt, und drei Gesetze zur Probe. Die übrigen 35 stehen im Buch, jedes mit Begründung, einem Fall aus der Geschichte und einem aus dem Alltag, einem Gegenmittel und einer Übung für denselben Tag.
Die 38 Gesetze des Status beschreiben, wie in jeder Gruppe entschieden wird, wessen Wort Gewicht hat. Sie folgen einer Reihenfolge: erst die Ordnung erkennen, dann ihre Signale lesen, dann im Spiel handeln, dann den Raum nutzen, dann den Preis kennen und zuletzt die eigene Position bauen.
Kapitel 1: Die unsichtbare Ordnung (Gesetz 1 bis 7)
Warum in jeder Gruppe in Minuten eine Hierarchie entsteht, auch unter Freunden, die sich für gleich halten, und woran du sie erkennst, bevor jemand ein Wort darüber verliert.
- 1Gesetz 1 · im Buch
- 2Gesetz 2 · im Buch
- 3Gesetz 3 · im Buch
- 4Gesetz 4 · im Buch
- 5Wer wartet, steht unten.
Wartezeit ist die genaueste Währung für Status. Wer immer sofort verfügbar ist, signalisiert, dass seine Zeit weniger wert ist als die der anderen.
Leseprobe
- 6Gesetz 6 · im Buch
- 7Gesetz 7 · im Buch
Kapitel 2: Die Signale (Gesetz 8 bis 14)
Woran Status sichtbar wird, lange bevor ihn jemand ausspricht. Sieben Signale, die du jeden Tag sendest, die meisten davon in die falsche Richtung.
- 8Gesetz 8 · im Buch
- 9Gesetz 9 · im Buch
- 10Wer sich erklärt, senkt seinen Status.
Erklärungen, um die niemand gebeten hat, sind das häufigste Signal nach unten. Wer begründet, warum er etwas tut, behandelt sein Verhalten als etwas, das der Zustimmung anderer bedarf.
Leseprobe
- 11Gesetz 11 · im Buch
- 12Gesetz 12 · im Buch
- 13Gesetz 13 · im Buch
- 14Gesetz 14 · im Buch
Kapitel 3: Das Spiel (Gesetz 15 bis 21)
Wie Status zwischen Menschen bewegt wird, nach oben und nach unten, und warum der offene Angriff dabei fast immer verliert.
- 15Gesetz 15 · im Buch
- 16Gesetz 16 · im Buch
- 17Gesetz 17 · im Buch
- 18Gesetz 18 · im Buch
- 19Gesetz 19 · im Buch
- 20Gesetz 20 · im Buch
- 21Gesetz 21 · im Buch
Kapitel 4: Der Raum (Gesetz 22 bis 27)
Tische, Plätze, Ankunftszeiten und die Ränder des Abends: wo eine Gruppe ihre Entscheidungen wirklich trifft und wer sie trifft.
- 22Gesetz 22 · im Buch
- 23Gesetz 23 · im Buch
- 24Gesetz 24 · im Buch
- 25Gesetz 25 · im Buch
- 26Gesetz 26 · im Buch
- 27Gesetz 27 · im Buch
Kapitel 5: Der Preis (Gesetz 28 bis 33)
Was es kostet, oben zu stehen. Das Kapitel, das in fast jedem Buch über Macht fehlt, und der Grund, warum viele oben nicht lange bleiben.
- 28Gesetz 28 · im Buch
- 29Gesetz 29 · im Buch
- 30Gesetz 30 · im Buch
- 31Gesetz 31 · im Buch
- 32Gesetz 32 · im Buch
- 33Gesetz 33 · im Buch
Kapitel 6: Die Souveränität (Gesetz 34 bis 38)
Wie du eine Stellung baust, die ohne Auftritt hält, und warum ausgerechnet die stärkste Form von Status kaum jemandem auffällt.
- 34Gesetz 34 · im Buch
- 35Gesetz 35 · im Buch
- 36Gesetz 36 · im Buch
- 37Gesetz 37 · im Buch
- 38Der beste Status ist der, den niemand bemerkt.
Eine gefestigte Stellung erkennt man daran, dass sie kein Thema mehr ist, für die anderen nicht und für dich selbst nicht.
Leseprobe
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Die drei Gesetze zur Probe ausprobieren
Gesetz 5 prüfst du an deinem Handy: Wie schnell antwortest du auf Nachrichten, die keine Eile haben? Gesetz 10 prüfst du an deiner nächsten Absage: Kommt sie mit einem Satz aus oder mit dreien? Und Gesetz 38 prüfst du am Ende der Woche: Bei welchem Menschen hast du am häufigsten darüber nachgedacht, wie du dastehst? Wie du Gesetz 10 konkret umsetzt, steht im Ratgeber Sich nicht rechtfertigen.
Wer verstehen will, wie Status grundsätzlich funktioniert, liest den Grundlagentext Sozialer Status. Für das Lesen einer Gruppe in den ersten Minuten gibt es Rangordnung in Gruppen erkennen.
Häufige Fragen
Wie viele Gesetze des Status gibt es im Buch?
Achtunddreißig, verteilt auf sechs Kapitel: die unsichtbare Ordnung (Gesetz 1 bis 7), die Signale (8 bis 14), das Spiel (15 bis 21), der Raum (22 bis 27), der Preis (28 bis 33) und die Souveränität (34 bis 38). Drei davon stehen auf dieser Seite als Leseprobe.
Mit welchem Gesetz sollte ich anfangen?
Das Buch beantwortet die Frage selbst: mit Gesetz 10, Wer sich erklärt, senkt seinen Status. Keine Erklärungen, um die niemand gebeten hat, keine Entschuldigungen ohne Anlass, bei Absagen höchstens ein Grund. Es kostet nichts und betrifft jeden einzelnen Tag.
Sind die 38 Gesetze eine Kopie der 48 Gesetze der Macht?
Nein. Greene beschreibt Macht an Höfen, oft über Täuschung. Die Rangordnung beschreibt Status im Alltag und verzichtet auf Täuschung. Jedes Gesetz hat ein Gegenmittel, und ein ganzes Kapitel handelt vom Preis, den Status kostet. Einen ausführlichen Vergleich findest du im Ratgeber zu den 48 Gesetzen der Macht.
Warum stehen nicht alle Gesetze auf dieser Seite?
Weil ein Gesetz ohne seine Begründung, sein Gegenmittel und die Übung dazu nur ein Spruch wäre. Die drei Gesetze hier zeigen, wie das Buch arbeitet. Die übrigen 35 stehen dort, wo sie wirken: im Zusammenhang.
Weiterlesen
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Quellen und weiterführende Literatur
- Johnstone, K. (1979): Impro. Improvisation and the Theatre. London: Faber and Faber.
- de Waal, F. (1982): Chimpanzee Politics. Power and Sex among Apes. London: Jonathan Cape.
- Cheng, J. T., Tracy, J. L., Foulsham, T., Kingstone, A. & Henrich, J. (2013): Two ways to the top. Journal of Personality and Social Psychology, 104(1), 103–125.
- Greene, R. (1998): The 48 Laws of Power. New York: Viking.