Kapitel 1 · Gesetz 1 bis 7
Das Wort
Warum der Name über die Sache entscheidet, lange bevor jemand argumentiert.
Die 40 Gesetze der Deutungshoheit
Du hast die besseren Argumente, die Fakten sind auf deiner Seite, und am Ende setzt sich trotzdem der andere durch. Der Grund liegt fast nie in den Argumenten. Er liegt dort, wo entschieden wird, mit welchen Worten überhaupt geredet wird.
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Dieselbe Kündigung ist eine Freistellung oder ein Rauswurf. Dieselbe Zahl ist ein Rückgang oder eine Normalisierung. Niemand lügt in diesen Fällen, und trotzdem entscheidet sich an der Wortwahl, wer recht bekommt.
Kapitel 1 · Gesetz 1 bis 7
Warum der Name über die Sache entscheidet, lange bevor jemand argumentiert.
Kapitel 2 · Gesetz 8 bis 14
Wie ein einziger Satz bestimmt, was danach überhaupt noch denkbar ist.
Kapitel 3 · Gesetz 15 bis 21
Warum die Abfolge von Fakten selbst schon ein Argument sein kann.
Kapitel 4 · Gesetz 22 bis 28
Warum Menschen Zusammenhänge als Erzählungen speichern und welche Fassung sich durchsetzt.
Kapitel 5 · Gesetz 29 bis 34
Deutung entsteht nie allein: wie Gruppen entscheiden, was als wahr gilt.
Kapitel 6 · Gesetz 35 bis 40
Wie man eine fremde Deutung bricht, ohne laut zu werden.
Dazu: ein Kapitel über den Paarstreit, zwanzig Sätze für den Ernstfall, ein Selbsttest und ein Plan für die ersten 30 Tage.
Wer benennt, besitzt.Gesetz 1
Wer einer Sache ihren Namen gibt, bestimmt, wie über sie gedacht wird. Jeder, der den Namen danach benutzt, arbeitet für ihn, auch wenn er ihm widerspricht. Achte in der nächsten Diskussion nur darauf, wessen Wort für die strittige Sache alle benutzen.
Wiederholung erzeugt Wahrheit.Gesetz 18
Eine Aussage, die man mehrfach gehört hat, wirkt glaubwürdiger als eine gleichwertige neue. Das gilt auch dann, wenn sie falsch ist und wenn man es eigentlich besser weiß. Die Psychologie kennt das als Wahrheitseffekt, und er wirkt in jeder Familie genauso wie in jeder Nachrichtensendung.
Wer im fremden Rahmen widerspricht, stimmt zu.Gesetz 35
Wer innerhalb des Rahmens eines anderen argumentiert, hat den Rahmen anerkannt, auch wenn er in der Sache das Gegenteil sagt. Die Auseinandersetzung ist entschieden, bevor sie beginnt. Wie man den Rahmen stattdessen verlässt, ohne auszuweichen, steht in den Gesetzen danach.
Deutungshoheit
Was der Begriff bedeutet und wie Deutungshoheit im Alltag entsteht.
Framing
Wie Rahmen unser Urteil lenken, mit Beispielen aus Forschung und Alltag.
Schopenhauer
Schopenhauers Kunstgriffe erklärt, und wie du dich gegen sie wehrst.
Band I · Status
Die 38 Gesetze des Status: wer im Raum oben steht und wie du Respekt bekommst, ohne laut zu werden.
Band II · Information
Die 44 Gesetze der Information: was du preisgibst und wie du mehr erfährst als dein Gegenüber.
Die Reihe
Status, Information und Worte: drei Bände, ein System.
Bücher, die in dieselbe Richtung denken. Alles Anzeigen mit Affiliate-Link.
Darum, warum man in Diskussionen recht haben und trotzdem verlieren kann. Entschieden wird selten über die Argumente, sondern eine Ebene darunter: mit welchen Worten über eine Sache geredet wird, woran sie gemessen wird, in welcher Reihenfolge die Fakten kommen und wer die Geschichte zuerst erzählt. Das Buch zeigt diese Mechanik in 40 Gesetzen.
Der Titel ist eine Verbeugung mit einer kleinen Verschiebung. Schopenhauer beschrieb um 1830 achtunddreißig Kunstgriffe, mit denen man einen Disput gewinnt, ob man recht hat oder nicht. Dieses Buch verschiebt ein Wort: Recht haben ist eine Frage der Tatsachen, recht bekommen eine Frage der Deutung.
Etwa die Hälfte der Gesetze lässt sich missbrauchen, und genau deshalb endet jedes mit einem Gegenmittel. Wer die Muster nicht kennt, hält die Sichtweise anderer für seine eigene Meinung. Das Buch ist vor allem ein Werkzeug, um Deutungen zu erkennen, bevor sie wirken.
Das Buch hat dafür ein eigenes Kapitel über den Paarstreit. Es geht dort nicht ums Gewinnen, sondern darum, Streits zu verlassen, die mit „immer“ und „nie“ geführt werden und deshalb nicht zu gewinnen sind.
Ja, drei Gesetze stehen auf dieser Seite: Gesetz 1, Wer benennt, besitzt. Gesetz 18, Wiederholung erzeugt Wahrheit. Gesetz 35, Wer im fremden Rahmen widerspricht, stimmt zu. Bei Amazon kannst du außerdem hineinlesen, sofern die Funktion freigeschaltet ist.
Die Kunst, recht zu bekommen erscheint bei Amazon als Taschenbuch mit 154 Seiten. Welche Ausgaben aktuell lieferbar sind und wie Leser das Buch bewerten, siehst du auf der Produktseite.