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Die 40 Gesetze der Deutungshoheit: die Kapitel und drei Gesetze zur Probe

Von Julius KernAktualisiert am 1. November 20264 Min. Lesezeit

Vierzig Gesetze, sechs Kapitel, eine Frage: Wer bestimmt, worüber geredet wird? Hier siehst du, was jedes Kapitel klärt, und drei Gesetze zur Probe. Die übrigen 37 stehen im Buch.

Kurz gesagt

Die 40 Gesetze der Deutungshoheit beschreiben, wie über Worte, Rahmen, Reihenfolge und Geschichten entschieden wird, wer recht bekommt. Sie folgen einer Reihenfolge: erst das einzelne Wort, dann der Rahmen, die Reihenfolge, die Geschichte und das Publikum, zuletzt die Gegenwehr gegen fremde Deutungen.

Kapitel 1: Das Wort (Gesetz 1 bis 7)

Warum der Name über die Sache entscheidet, lange bevor jemand ein Argument vorbringt.

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    Wer benennt, besitzt.

    Wer einer Sache ihren Namen gibt, bestimmt, wie über sie gedacht wird. Jeder, der den Namen danach benutzt, arbeitet für ihn.

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    Gesetz 2 · im Buch
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    Gesetz 5 · im Buch
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    Gesetz 6 · im Buch
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    Gesetz 7 · im Buch

Kapitel 2: Der Rahmen (Gesetz 8 bis 14)

Wie ein einziger Satz bestimmt, was danach überhaupt noch denkbar ist.

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    Gesetz 8 · im Buch
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    Gesetz 9 · im Buch
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    Gesetz 10 · im Buch
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    Gesetz 11 · im Buch
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    Gesetz 12 · im Buch
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    Gesetz 13 · im Buch
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    Gesetz 14 · im Buch

Kapitel 3: Die Reihenfolge (Gesetz 15 bis 21)

Warum die Abfolge von Fakten schon ein Argument sein kann.

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    Gesetz 15 · im Buch
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    Gesetz 16 · im Buch
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    Gesetz 17 · im Buch
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    Wiederholung erzeugt Wahrheit.

    Eine Aussage, die man mehrfach gehört hat, wirkt glaubwürdiger als eine gleichwertige neue, auch wenn sie falsch ist.

    Leseprobe

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    Gesetz 19 · im Buch
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Kapitel 4: Die Geschichte (Gesetz 22 bis 28)

Warum Menschen Zusammenhänge als Erzählungen speichern und welche Fassung sich durchsetzt.

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Kapitel 5: Das Publikum (Gesetz 29 bis 34)

Deutung entsteht nie allein: wie Gruppen entscheiden, was als wahr gilt.

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    Gesetz 34 · im Buch

Kapitel 6: Die Gegenwehr (Gesetz 35 bis 40)

Wie man eine fremde Deutung bricht, ohne laut zu werden und ohne auszuweichen.

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    Wer im fremden Rahmen widerspricht, stimmt zu.

    Wer innerhalb des Rahmens eines anderen argumentiert, hat den Rahmen anerkannt, auch wenn er in der Sache das Gegenteil sagt.

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    Gesetz 40 · im Buch

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Die drei Gesetze zur Probe ausprobieren

Gesetz 1 prüfst du in der nächsten Diskussion: Wessen Wort für die strittige Sache benutzen alle? Gesetz 18 prüfst du an der nächsten Behauptung, die du zum dritten Mal hörst: Glaubst du sie inzwischen eher? Und Gesetz 35 prüfst du, wenn du dich das nächste Mal verteidigst: In wessen Rahmen tust du es? Was Deutungshoheit grundsätzlich bedeutet, steht im Ratgeber Deutungshoheit.

Mehr über das Buch, die Kapitel und die Reihe steht auf der Seite zu Die Kunst, recht zu bekommen.

Häufige Fragen

Wie viele Gesetze hat Die Kunst, recht zu bekommen?

Vierzig, verteilt auf sechs Kapitel: das Wort (Gesetz 1 bis 7), der Rahmen (8 bis 14), die Reihenfolge (15 bis 21), die Geschichte (22 bis 28), das Publikum (29 bis 34) und die Gegenwehr (35 bis 40). Drei davon stehen auf dieser Seite als Leseprobe.

Sind das dieselben Kunstgriffe wie bei Schopenhauer?

Nein. Schopenhauer beschreibt Tricks im Disput. Die 40 Gesetze beschreiben die Ebene darunter: welche Worte, welcher Rahmen und welche Geschichte im Raum stehen, bevor jemand argumentiert. Jedes Gesetz hat ein Gegenmittel.

Warum stehen nicht alle Gesetze auf dieser Seite?

Weil ein Gesetz ohne Begründung, Gegenmittel und Übung nur ein Spruch wäre. Die drei Gesetze hier zeigen, wie das Buch arbeitet. Die übrigen 37 stehen im Buch.

Weiterlesen

Quellen und weiterführende Literatur
  1. Greene, R. (1998): The 48 Laws of Power. New York: Viking.
  2. Kahneman, D. (2011): Thinking, Fast and Slow. New York: Farrar, Straus and Giroux.